„Partei ergreifen“ auf dem Open Ohr

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Das Open Ohr Festival wird 45 Jahre alt – die Jusos Mainz sind dabei.

Gemeinsam mit den Jusos Mainz-Bingen haben die Jusos Mainz wie auch die letzten Jahre am Pfingstwochenende einen Stand auf dem Open Ohr Festival betreut. An den drei Festival-Tagen konnten die Besucher*innen sich über die Ideen und Vorhaben der Jusos informieren, aber auch selbst basteln und aktiv werden. Mit einer Druckmaschine Buttons bedrucken, mittels Fingerfarbe Demo-Plakate und Banner bemalen oder mithilfe von Kamera-Abdeckungen für mehr Privatsphäre im Alltag sorgen – den Gästen am Juso-Stand sollte nur nicht langweilig werden. Entsprechend positiv waren die vielen Rückmeldungen.

In guter Tradition ist beim Open Ohr Festival auch garantiert, dass die Inhalte nicht zu kurz kommen. Das Open Ohr formuliert einen klaren politischen Anspruch und möchte themenbezogen Jugendliche und junge Erwachsene dazu bringen, sich für ihre Interessen einzusetzen. So war dieses Jahr das Motto „Partei ergreifen“. Für die Jusos stand dabei eine Botschaft im Zentrum: Echter Klima- und Umweltschutz muss mit harter Kritik an der vorherrschenden kapitalistischen Wirtschaftsweise einhergehen. Wer das Klima wirklich und nachhaltig schützen will, muss für Alternativen zum Kapitalismus offen sein. Dass das Thema Klimaschutz es endlich prominent auf die Bildfläche geschafft hat, ist ein Verdienst der Schüler*innen der Fridays for Future-Bewegung, mit deren Zielen sich die Jusos Mainz weitgehend solidarisieren. Klimaschutz und gesellschaftlicher Zusammenhalt – so die Überzeugung der Mainzer Jusos – lassen sich nur durch demokratisch-sozialistische Politik erreichen.

Ausgesprochen schön war ebenfalls, dass zwei Politikerinnen im Juso-Alter auf der Festival-Bühne standen und für ihre Positionen werben konnten: Tatiana Herda Muñoz und Myriam Lauzi kandidieren beide bei den Ortsvorsteher*innenwahlen am 16. Juni in den Mainzer Stadtteilen Hechtsheim und Oberstadt. Für die Wahlen wünschen die Jusos Mainz viel Erfolg!

Ein besonderer Dank gilt den Genoss*innen aus Mainz-Bingen, die mit starker personeller Unterstützung die Präsenz auf dem Open Ohr Festival möglich gemacht haben.